Final Fantasy III Drucken E-Mail
Freitag, 29. August 2008 um 17:29
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Final Fantasy III
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Final Fantasy III
Im Jahre 1990 erschien Final Fantasy III, der letzte Teil auf dem NES, zugleich das einzige RPG der klassischen Final Fantasys, welches noch nicht in Europa released wurde. Rein technisch unterschied sich das Spiel kaum von seinen Vorgängern, denn die Grenzen der 8-bit Konsole waren bereits erreicht. Dennoch war Final Fantasy 3 im Gegensatz zu seinem Vorgänger sehr innovativ. Das Game begeisterte die Spieler durch neue Musik und einer (wieder mal) vollkommen neuen Story. Neu war vor allem das Kampfsystem. Den erstmals war es auch möglich, ähnlich wie in Final Fantasy V die Jobs der Chara nicht nur zu nutzen, sondern sie auch für jeden Charakter individuell zu verändern und "upzugraden". Je nach Kristall, die man im Laufe der, für heutige Verhältnisse eher kurzen Story findet, bekommt man neue Jobs zur Auswahl. So gibt es auch eine Vielzahl neuer Jobs: Neben dem klassischen Ritter, dem Weiß- und Schwarzmagier gibt es nun auch den Karateka und den Wikinger. Am Anfang des Spieles sind alle Charaktere ohne Job (Anfänger). Erst mit dem Finden des ersten Kristalls stehen erste Jobs zur Verfügung. Trotz des neuen Kampfsystems gab es hier, genau wie in den ersten beiden Teilen noch keine ATB-Balken. Stattdessen musste der Spieler zuerst alle Befehle für seine Charaktere auswählen, die anschließend ausgeführt wurden. Danach war der Gegner dran, der nach dem gleichen Prinzip handelte.
 


Letztes Update ( Montag, 01. September 2008 um 03:19 )
 
Final Fantasy II Drucken E-Mail
Freitag, 29. August 2008 um 17:28

Final Fantasy IIIn einem fernen Land... Der lange währende Frieden endet plötzlich, als das Imperium Paramekh die Mächte des Bösen beschwört, um sich die Welt zu unterwerfen.
Nach einem langen und erbitterten Kampf fällt auch die Stadt Phin. Unter den Fliehenden sind vier junge Waisen, Frionel, Maria, Guy und Leonard, deren Schicksal die Welt verändern soll...

Willkommen in Final Fantasy II! Dieser Teil erschien 1988 ausschließlich in Japan. Der in Amerika veröffentlichte 2. Teil von Final Fantasy ist in Wirklichkeit Final Fantasy IV.

Natürlich gibt es in diesem Teil einige Neuerungen im Gegensatz zu Teil1, die Grafik und der Sound wurden Teilweise komplett überarbeitet und die Chocobos feierten hier ihren Debüt Auftritt.

Ebenfalls neu sind die Charaktere. Sie haben alle eigene Eigenschaften, Stärken und Schwächen. Außerdem wurden die Entwicklungsphasen verändert. Spieler die Ausschließlich mit Schwertern kämpften entwickelten sich nur in der Stärke und Geschick weiter, Zauberer hingegen verbesserten ihre Zauberkraft und Mana.

Anders wie in den neueren Teilen, ist, das es keine ATB Leiste, dass heißt es wird zwar immer noch runden basierend angegriffen, aber man muss erst jedem Charakter einen Befehl erteilen, den die Charaktere dann nacheinander ausführen.

Letztes Update ( Freitag, 29. August 2008 um 17:39 )
 
Final Fantasy I Drucken E-Mail
Freitag, 29. August 2008 um 14:49

Final Fantasy I"After a long journey, four young warriors arrive, each holding an ORB."
 
Die Welt liegt in Finsternis... Der Wind ruht, das Meer tobt und die Erde darbt. Die Menschheit wartet auf Rettung, ihre einzige Hoffnung ist eine uralte Prophezeiung: "Wenn die Dunkelheit die Welt bedroht, werden vier junge Krieger erscheinen, jeder von ihnen im Besitz eines erloschenen Kristalls..."
 
Jede Legende hat ihren Ursprung... Den Ursprung von "Final Fantasy" findet sich im Jahr 1987 unter alles andere als günstigen Voraussetzungen. Während die Spielschmiede ENIX ein Jahr zuvor mit ihrem Kassenhit "Dragon Quest"für das Famicom ganz Japan in RPG-Euphorie gestürzt hat, unternimmt die zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend unbedeutende Firma SQUARE einen letzten Versuch, ein absatzstarkes Spielnach dem Vorbild von "Dragon Quest"zu entwickeln: die Geburtsstunde von "Final Fantasy"!
 
Tatsächlich gelingt es SQUARE, sich mit "Final Fantasy" die Herzen und Absatzmärkte der RPG-begeisterten Japaner und des Westens zu erobern. Zwar beschreitet das Spiel eindeutig die Wege, die "Dragon Quest" kurz zuvor als erstes "klassisches" Nippon-RPG geprägt hatte, im Gegensatz zu seinem Vorbild beeindruckte "Final Fantasy" durch eine für damalige Verhältnisse enorme Größe, eine abwechslungsreichere Story, die sich vom bisher genreüblichen"Rettet-die-Prinzessin-Plot" abhob, sowie die originelle Präsentation, die den Genies Nobuo Uematsu (Soundtrack) und Yoshitaka Amano (grafische Gestaltung) zu verdanken ist. Verglichen mit heutigen Spielen von epischen Ausmaßen nimmt sich die Story von FF1 zwar als extrem simpel aus, 1987 hingegen war die Geschichte um den Verfall der vier Elemente eine kleine Sensation. Durch die Verbindung von klassischen Märchenmotiven (der verzauberte Elfenprinz, die entführte Prinzessin) mit ScienceFiction-Elementen (das schwebende Schloss, die Zeitschleife) und dem Motiv der 4 Elemente wurde ein einzigartiger Stil geschaffen, der sich wie ein roter Faden durch sämtliche Teile der FF-Saga zieht.
 
In "Final Fantasy I" hat der Spieler zu Beginn die Möglichkeit, sich aus 6 verschiedenen Berufklassen seine Party frei zusammenzustellen. Die Charakterentwicklungen der Berufsklassen unterscheiden sich stark voneinander, außerdem entscheidet sie, welche Zauber, Waffen und Rüstungen benutzt werden können. Diese Option verschafft dem Spiel einen zusätzlichen Motivationsfaktor, da die Wahl der Party die Spielstrategie sehr stark beeinflusst. Es soll Leute geben, die als ultimative Herausforderung das Spiel ausschließlich mit Weißen Magiern in Angriff nehmen... Zudem gibt es später im Spiel die Möglichkeit, einen "class change" zu vollziehen, bei dem die Charaktere "erwachsen" werden und stärkere Waffen und Zauber benutzen können als zuvor.
 
Das Kampfsystem der Mutter aller "Final Fantasy"-Teile ist im Vergleich zu den Sequels noch stark eingeschränkt. Der Spieler hat die Auswahl zwischen Waffenangriffen, Zauberanwendung, Tränken (sind die einzigen Items) und Flucht. Gekämpt wird in der "Final Fantasy"-typischen Seitenansicht, die bis Teil 3 beinahe unverändert beibehalten wurde. Der Schwierigkeitsgrad ist für heutige Verhältnisse recht hoch angesiedelt, was damals eher Standard für RPGs war, besonders die unmenschlich großen "Final Dungeons" ohne Speichermöglichkeit sind berüchtigt. Wer Probleme mit FF1 hat, sollte ausgiebig zu Beginn des Spiels trainieren und seinen Vorrat an Heiltränken möglichst auf 99 halten. Auf jeden Fall sollte man heute sehr viel Bereitschaft dazu mitbringen, sich auf einen "wirklichen" Klassiker in jeder Hinsicht einzulassen, wenn man sich frustfrei auf "Final Fantasy I" einlassen will...
 
Kenner der "Final Fantasy"-Serie werden dafür mit zahlreichen Deja-vûs und Aha-Effekten belohnt: Nicht nur der größte Teil des Equipments taucht in jedem FF-Teil in der ein oder anderen Form wieder auf, man trifft auch auf bekannte Gesichter wie Bahamut, Tiamat und Kraken oder immerwiederkehrende Themen im Soundtrack (das Prelude, die Luftschiffmusik...). Alles in allem ist "Final Fantasy I" RPG-Nostalgikern und FF-Otakus wärmstens ans Herz zu legen, die sehen möchten, aus welchen Ursprüngen sich ihre Lieblingssaga entwickelt hat, und sich dabei nicht an frustrierenden Gameplay-Details, Zeitschocks bei der grafischen und akustischen Präsentation und der unkomfortablen Handhabung stören.
Letztes Update ( Freitag, 29. August 2008 um 16:20 )
 
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