Resident Evil 4 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Parnia   
Mittwoch, 15. Oktober 2008 um 21:15

Ein Resident Evil Test bei Yiya, der nicht von Firestarter ist? Ja, da ich das Game im Gegensatz zu Fire, der es noch nicht einmal angefangen hat, schon 2 x durchgespielt habe, es in vielerlei Hinsicht völlig neue Wege geht und daher fundierte Kenntnisse der Vorgänger nicht zwingend von Notwendigkeit sind, schreibe ich dieses Review. Der nunmehr vierte Teil der Serie wurde insbesondere von Fans sehr skeptisch erwartet. Da steuert man sein Alterego nun in Schulterperspektive durch actiongeladene 3D-Welten, in welchen es weder Umbrella noch Zombies gibt. Ob das alles funktioniert, soll dieses Review klären.

Die Tochter des Präsidenten wurde entführt und Leon, bekannt aus Teil 2, wird von der Regierung beauftragt, sie zu finden und zu befreien. Die Spur führt ihn in ein fiktives alteuropäischen Dorf im mittelalterlichem Stil. Schnell stellt er fest, dass mit den Leuten dort etwas nicht stimmt. Mehr aber möchte ich von der Story auch nicht verraten. Capcom's Entscheidung, die extrem überholte und altbackene Steuerung zusammen mit der nach 10 Jahren nun doch ziemlich ausgelutschten Story zu begraben, erweist sich schon nach wenigen Spielminuten als absoluter Spielspaßkracher. Schon zu Beginn hat man dieses Gefühl, dass dieses Spiel irgendwas Besonderes ist und mag gar nicht mehr aufhören. Kaum im Dorf angekommen laufe ich durch wunderschön designte Landschaften auf ein Haus zu. Dort angekommen treffe ich den ersten Dorfbewohner, der nach einer einfachen Frage gleich ohne jede Vorwarnung mit einer Axt auf mich losgeht. Kaum habe ich ihn mit meiner Pistole ausgeschaltet, höre ich draußen schon die nächsten Irren, fluchend mit spanischem Akzent auf das Haus zulaufen, während meine 2 Begleiter, die mich mit einem Jeep vor dem Dorf abgesetzt haben und auf mich warten wollten, panisch die Flucht ergreifen und dabei drauf gehen. Ich springe durch das Fenster aus dem Haus und schalte 2 weitere Gegner aus. Der Sprung wird perfekt choreographiert in einer Zwischensequenz dargestellt. Ich laufe weiter an einer Hütte vorbei über einen schmalen Pfad. Dort treffe ich auf weitere Gegner, Bären- und Sprengfallen. Über eine Brücke gelange ich in ein Dorf, in dem gerade ein Polizist auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Kaum werde ich von einem der Bewohner wahrgenommen, kommen sie aus allen Ecken wie Psychopathen mit Mistgabeln und Äxten brüllend auf mich zugelaufen. Ich zücke die Schrotflinte und ein wildes Gemetzel beginnt. Einer der Dorbewohner kriegt mich zu fassen und beisst mir wie ein Irrer in den Hals. Ich rüttel wie auf dem Bildschirm angezeigt, wild an meinem Analogstick und wieder kommt eine perfekt animierte Zwischensequenz, in welcher ich mir den Gegner vom Leib trete. Schon jagt mir der Nächste seine Mistgabel in den Leib, ich schieße ihm in den Kopf und er windet sich vor Schmerz. Auf dem Bildschirm steht "A-Drücken", was ich auch tue, wieder folgt eine kurze Zwischensequenz und ich kicke den angeschossenen Gegner in bester Martial Arts Manie zu Boden. Plötzlich klingen die Kirchenglocken, alle Dorfbewohner wenden sich wie verwandelt von mir ab und bewegen sich Richtung Kirche.

Das war eine Beschreibung der ersten 15 Minuten des Spiels. Schon hier ist man ob der Spannung extrem an dieses Spiel gefesselt, staunt über die tolle Grafik, die gelungene Steuerung und, dies gilt es besonders hervorzuheben, über die so realistisch aussehenden und animierten Gegner, welche sich zudem noch so clever verhalten. Die Zeit der hohlen Zombies scheint endgültig vorbei. Diese Gegner, die auch wirklich aussehen wie Menschen, weichen Kugeln aus, wechseln die Richtung und schleichen sich von hinten an. Sie klettern Leitern hoch oder durch Fenster, fallen bei einem Schuss ins Bein realistisch zu Boden, halten sich nach Kopfschüssen die Hand ins Gesicht und humpeln nach Verletzungen perfekt animiert auf einen zu. Im Verlauf des Spiels trifft man auf weitere Gegner. Sie werfen mit der Axt, ihnen wachsen nach einem Kopfschuss riesige Tentakel aus dem Hals, womit sie nach einem schlagen, Mönche, Muskelprotze mit Minigun oder völlig durchgeknallte Irre mit Kapuze und Kettensäge, deren Geräusch einem schon auf Distanz erschaudern lässt. Während des Spiels gibt es immer wieder Zwischensequenzen. Wer meint, sich hier ausruhen zu können, der irrt jedoch gewaltig, den Resident Evil 4 fordert selbst hier die volle Aufmerksamkeit. Während der Zwischensequenzen kommt es immer wieder zu Situation, in denen man diverse Tasten oder Tastenkombinationen drücken muss. Ähnliches kennt man aus Shenmue (Dreamcast/Xbox). So weicht man dann durch Drücken eben dieser Tastenkombinationen tödlichen Schlägen von Zwischengegnern aus, flüchtet vor riesigen hinter einem her rollenden Felsbrocken und/oder weicht diesen aus. So hält Resi4 auch bei den Zwischensequenzen die Spannungsschraube oben.

Der Hauptteil der Story wird jedoch weniger in den Zwischensequenzen, als mehr in den überall im Spiel liegenden Notizen erzählt, doch dazu später. Immer wieder kommt es zu famosen Bosskämpfen. Diese sind perfekt inszeniert, abwechslungs- und einfallsreich. Man kämpft gegen ein riesiges Seeungeheuer auf einem See, der an Crystal Lake aus Freitag der 13. erinnert. Riesige Trolle, wie man sie von Tolkien und seinem Herrn der Ringe kennt. In einem unterirdischen Tunnelsystem hingegen fühlte ich mich an Fincher's Alien 3 erinnert. Ich laufe durch die engen Gänge, immer wieder kommen Zwischensequenzen, der Bildschirm wird rot und aus Sicht des noch unbekannten Gegners sieht man wie dieser, ähnlich wie das Hundealien aus Teil 3, an Wänden und Decke durch die Gänge rast. Stumpfes Ballern auf Bossgegner bringt meist nichts, für jeden der Gegner gibt es eine eigene Taktik. So trifft man auf einen muskelbepackten, mit Scherenhänden um sich schlagenden Verrückten, dessen Augen zugenäht sind. Er reagiert nur auf Geräusche. Schießt man auf in der Nähe befindliche Glocken, kann man ihn dadurch von sich selbst ablenken. Eine der großen Änderungen ist die neue Steuerung, da man Leon nun in Schulterperspektive durch 3D-Level steuert. Wie schon aus den Vorgängern bekannt, rennt Leon durch Drücken der B-Taste. Mit Drücken der rechten Schultertaste bleibt Leon stehen und kann Ziele anvisieren. Alle Waffen haben einen roten Laserpointer, welcher sicheres Zielen möglich macht. Auffallend ist, dass Leon sich beim Zielen recht langsam bewegt. Schnelle Drehungen sind nicht möglich. Die Geschwindigkeit, mit der sich Leon beim Zielen bewegt, ist zudem von Waffe zu Waffe unterschiedlich - ein wichtiger Faktor, wenn die Gegner mal wieder von allen Seiten kommen. Im Schussmodus lässt sich die ausgewählte Waffe durch Drücken der B-Taste nachladen. Nur das Wechseln der Waffe läuft noch immer recht umständlich über das Menü. Die Anzahl der mitgeführten Waffen ist abhängig vom Inventar, welches man für Geld erweitern kann. Hier kommen wir gleich zu einem weiteren sehr motivierenden Teil des Spiels. Immer wieder trifft man im Spiel auf Händler, bei denen man das im Laufe des Spiels aufgesammelte Geld sinnvoll anlegen kann. Auch gefundene Items können dort veräußert werden. Aber das ist nicht alles, jede einzelne Waffe lässt sich tunen. Sowohl die Schusskraft einer jeden Waffe, als auch deren Ladegeschwindigkeit, Ladekapazität und Feuerrate lässt sich verbessern. Für einige Waffen gibt es noch Extras wie Zielfernrohre. Hier steht man immer vor der Frage, ob es sich lohnt, Geld für das Tunen einer Waffe auszugeben, oder auf die Verfügbarkeit einer besseren Waffe wartet.

Das Leveldesign ist perfekt. Habe ich zu Beginn des Spiels noch gedacht, ich würde durch die immer gleichen Level laufen müssen, so wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Dörfer, Villen, Burgen und Labore, es ist wirklich alles dabei und im Design sehr abwechslungsreich. Auch im späteren Verlauf des Spiels fällt einem ob dieser Grafikpracht immer wieder die Kinnlade runter und man fragt sich, wie dieser kleine Würfel das hinbekommt. Besonders gelungen ist den Designern die Darstellung von Feuer und Flammen. Ebenfalls für Abwechslung sorgt die Tatsache, dass man viele Teile des Spiels zusammen mit Ashley, der Tochter des Präsidenten durchlaufen muss, welcher natürlich nichts zustoßen darf. Auch die aus den Vorgängern bekannten Rätsel dürfen natürlich nicht fehlen. Viele davon, lassen sich nur zusammen mit Ashley lösen. Auch gibt es bei den verschiedenen Händlern die Möglichkeit, Schießstände zu besuchen, wo es natürlich etwas zu gewinnen gibt.

Insgesamt ist Resident Evil 4 natürlich sehr viel actiongeladener als die Vorgänger. Wahrscheinlich hat man auch deswegen nur selten Munitionsmangel. Ob das nun gut oder schlecht ist, darüber lässt sich sicher streiten. Fakt ist, dass niemals Frust aufkommt. Frust, ein Wort das zumindest ich besonders gerne mit Konsolenspielen in Verbindung bringe, sei es nun wegen eines überzogenen Schwierigkeitsgrades, oder/und wegen einer unfairen Speicherfunktion. Aber auch hier zeigt sich Resident Evil von der besten Seite. Das gesamte Spiel ist stets absolut fair und auch Speicherpunkte gibt es in Hülle und Fülle. Aber nicht nur das, selbst dann wenn nicht gespeichert wurde, wird man nach seinem Ableben wieder äußerst fair innerhalb des Levels zurückgesetzt und muss keine großen Wege laufen. Gleiches gilt für Bosskämpfe. Stirbt man, steigt man gleich beim Bosskampf wieder ein. Hier können sich die Macher von Metroid Prime 1+2 eine große Scheibe abschneiden. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann ist es die Story, die irgendwie nie so richtig präsent ist. Hier hätte man sicher mehr machen können. Auch die Schockmomente, wie man sie aus den Vorgängern kennt, waren in der Form und Fülle nicht vorhanden. Resident Evil 4 spielt sich actionreicher, hat aber auch seine stillen düsteren Momente. Aber richtige Schockmomente wie man sie aus den alten Teilen, Doom 3 oder der Alien vs. Predator Serie kennt, konnte ich gar nicht bzw. nur minimal ausmachen, wobei dies natürlich auch von Spieler zu Spieler unterschiedlich sein mag. Insgesamt bietet Resident Evil 4 aber eine tolle düstere Atmosphäre, der man sich schon zu Beginn des Spiels kaum noch entziehen kann. Die Story macht zwar neugierig, nur hätte man die Erzählweise besser umsetzen können. Die Fülle an Zwischensequenzen dient meist der Vorstellung irgendwelcher Charaktere oder zur Vorbereitung auf einen Bosskampf, die Story an sich wird, wie schon erwähnt, mehr durch die Notizen voran geführt. Andererseits will ich gar nicht bestreiten, dass sich genau diese Erzählweise positiv auf die beklemmende Atmosphäre auswirkt. Ob große Fans der Serie Umbrella und ihre heiß geliebten Zombies vermissen, ist eine andere Frage. Ich persönlich habe sie nicht vermisst. Trotzdem könnte ich mir das neue Spieldesign mit altem Setting sehr gut vorstellen. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt.

Nach dem Durchspielen werden 2 Bonusspiele freigeschaltet (fehlen in der deutschen Version, siehe weiter unten). Beim 1. Spiel läuft man durch 4 verschiedene Level und muss unter Zeitdruck soviel Gegner wie nur möglich eliminieren. Mit hohen Punktzahlen lassen sich weitere Charaktere freischalten. Das 2. Bonusspiel heißt Assignment Ada. Hier spielt man mit Ada, einen aus Teil 2 bekannten Charakter, der auch in Teil 4 eine Rolle spielt, eine eigene Mission. Ada hat im Gegensatz zu Leon bessere Waffen, dafür jedoch weniger Konstitution. Weiterhin ist es natürlich möglich, eine weitere Runde zu beginnen. Das Besondere hierbei ist, dass man das gesamte Inventar und alle Waffen aus Durchgang 1 mit ins neue Spiel nimmt. Das Spiel wird dabei jedoch nicht schwieriger. Mit der neuen Runde stehen auch wieder zusätzliche Waffen und exklusive Tunings zur Verfügung. Zudem wird man vor Spielbeginn gefragt, ob man das Spiel mit alternativen Skins starten will. Die Charaktere tragen dann andere Kleidung als im ersten Durchgang. Ich hatte großen Spaß, das Spiel ein weiteres Mal mit besseren Waffen durchzuspielen.

Auch wenn ich zum technischen Teil schon hier und da etwas geschrieben habe, möchte ich die phantastische Arbeit, die Capcom hier geleistet hat, noch einmal hervor heben. Dass man eine solche Grafik aus Nintendos kleinen Würfel zaubern kann, hätten sicher nur wenige gedacht. Sicher kann man über die ein oder andere Textur streiten, das Gesamtwerk jedoch ist absolut stimmig und perfekt in Szene gesetzt. Ich schrieb ja schon weiter oben, dass die Darstellung von Feuer besonders gut gelungen ist. Sei es nun eine Kerze, oder ein brennendes Lagerfeuer, es sieht immer sehr realistisch aus. Ein Level im späteren Spielverlauf sieht besonders beeindruckend aus, da er zum großen Teil nur aus Lava, Feuer und Flammen besteht. In Verbindung damit sehen auch die Schatten und Lichteffekte hervorragend aus. Das Ganze läuft zudem absolut flüssig und trotz gewaltiger Optik gibt es kaum Ladezeiten. Wie von den beiden Resi Vorgängern Rebirth und Zero für den Cube gewohnt, bietet Capcom auch für Teil 4 wieder einen 60Hz Modus an. Was jedoch besonders hervorzuheben gilt, ist die Darstellung des Spiels in 16:9. Jedoch unterscheidet sich Resident Evil von anderen 16:9 Titeln dadurch, dass es keinen 4:3 Modus gibt. Normal bieten Spiele einen zusätzlichen 16:9 Modus an, welcher anamorph ist. Das anamorphe Bild wird dann von einem 16:9 Fernseher wieder gestaucht. Anders hingegen Resident Evil 4. Hier sind die Balken Stilmittel und erscheinen auch auf einem 4:3 Fernseher. Auf einem 16:9 Fernseher hingegen muss man das Bild, ähnlich wie das eines nicht anamorphen Films in Letterbox, aufzoomen. Ich für meinen Teil habe mich über diese Tatsache gefreut, da ich das Fehlen einer 16:9 Funktion bei Spielen ohnehin immer als großes Manko ansehe und bis heute nicht nachvollziehen kann, warum nicht jedes große Spiel eine solche Funktion bietet. Noch unverständlicher, wenn eine solche Funktion bei Titeln wie Metal Gear Solid fehlt, das ohnehin mehr Film als Spiel ist. Andererseits werden Besitzer eines 4:3 Fernsehers die Balken möglicherweise als störend empfinden, so dass es in meinen Augen klüger von Capcom gewesen wäre, beide Lager zufrieden zu stellen. Der Sound ist ebenfalls gelungen und liegt in Dolby Surround vor. Die Musik passt sich der jeweiligen Situation an und sorgt nicht selten dafür, dass man sich unberharglich fühlt. Die Synchronisation ist in Englisch, jedoch wurde das Spiel untertitelt. An der perfekt an den Gamecube-Controller angepassten Steuerung gibt es nichts auszusetzen. Auch an die Perspektive, die zu Anfang noch etwas ungewohnt erscheint, hat man sich schnell gewöhnt. Verliert man mal die Orientierung, gibt es eine übersichtliche Karte, welche die eigene Position, sowie den Zielpunkt markiert. Einzig allein das Wechseln der Waffen über das Menü ist wirklich etwas umständlich.

Kommen wir zum leidigen Thema Zensur. Kurzfristig hat die USK Resident Evil 4 die Freigabe verweigert, weshalb es hier in Deutschland auch zu einer Verschiebung von ca. einer Woche kam. Entfernt werden mussten für die Freigabe "keine Jugendfreigabe" die beiden Bonuslevel, was sich natürlich auf die Langzeitmotivation auswirkt. Das eigentliche Spiel jedoch bleibt ungeschnitten. Das sollte den erwachsenen deutschen Spieler, selbst ohne Kenntnisse der englischen Sprache, jedoch nicht weiter jucken, da alle europäischen Fassungen multilingual sind. Wer in der Nähe der holländischen Grenze wohnt, macht halt einen Abstecher nach Venlo. Da viele Importhändler wie cdwow, Spiele allgemein sowieso sehr viel günstiger anbieten, als sie hier in Deutschland zu bekommen sind, spricht nichts gegen einen Import.

Resident Evil 4 ist für mich persönlich eine der größten Überraschungen der letzten Jahre. Da ich nie ein großer Fan der Serie war, was weniger am Genre und der Story lag, als mehr an der in meinen Augen mehr als primitiven Steuerung und Kamera, habe ich in dieses Spiel natürlich auch keine Erwartungen gesetzt. In Zeiten von 3D-Shootern mag ich mir einfach nicht mehr ansehen, wie sich Türen öffnen, nur damit ich im nächsten zwar schön gerenderten, aber unübersichtlichen Raum lande und mich erneut mit Kamera und Steuerung abkämpfen muss. Genau hier ist Capcom den richtigen Weg gegangen. Sicher hätte man das neue Spieldesign auch in die altbekannte Story importieren können, aber ich denke nach 10 Jahren, 5 Teilen und 2 Filmen, sowie einer auch neu heranwachsenden Spielergeneration, war die neue Story sicher kein Fehler. So können sich nun auch Spieler an Resident Evil 4 wagen, die die alten Teile nicht kennen. Man kann nur schwer beschreiben, was Resident Evil wirklich zu so etwas Besonderem macht. Es ist wohl die gelungene Mischung aus Atmosphäre, Action, Horror, Rätsel, Spannung und toller Technik, die Resident Evil im Gesamten zu einem der wohl besten Spiele der Videospielgeschichte macht. Hier stimmt einfach alles, genau so muss ein Spiel sein. Jeder, der einen Würfel hat, kommt um diesen Titel nicht herum und selbst jene ohne Gamecube, sollten angesichts des niedrigen Preises einen Kauf in Erwägung ziehen. Der Kauf lohnt sich allein wegen diesem Spiel.

Letztes Update ( Mittwoch, 15. Oktober 2008 um 21:19 )